"Ich habe viel in der Krankheit gelernt, das ich nirgends in meinem Leben hätte lernen können."  (Goethe)

Ziele und Wirkfaktoren

Die Ziele der Therapie werden auf Ihre individuelle Lage abgestimmt und gemeinsam besprochen. Ziele und Wirkfaktoren bedingen sich gegenseitig. Sie umfassen in jedem Fall eine Stärkung der körperlichen, energetischen, der seelischen und der Ich-Kräfte.

Im Laufe der Therapie rege ich neue heilsame Empfindungen an. Es erfolgt auch ein Erkennen von aktuellen und vergangenen Kräfteverlusten sowie derjenigen Beziehungsmuster, die verletzend wirksam sind. Entwicklungsdefizite aus der Vergangenheit können erkannt und gezielt ausgeglichen werden. So können Distanzierungsschritte und neue Entwicklungsaufgaben eingeleitet werden. Ein wichtiger Faktor ist der Erwerb neuer Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung. Dabei spielt die therapeutische Beziehung als Modell selbst eine tragende Rolle.

Ansatzpunkt ist das verbindende Glied zwischen Körper und Geist, nämlich die Seele mit ihrem ordnenden Mittelpunkt des Ichs und den Kräften des Denkens, Fühlens und Handelns.

Weitere Ziele und Wirkungen:

  • Bearbeitung von emotionalen Erlebnisinhalten innerhalb eines haltgebenden, strukturierten Rahmens. Integration der psychischen und physischen Prozesse.
  • Bewältigung von Konflikten oder Defiziten, Klärung und Einordnung des Stellenwerts von Bedürfnissen
  • Verbesserung des Wahrnehmungsvermögens für den eigenen Körper und für andere Sinnes-Objekte
  • Förderung von Interessen, Gestaltungskraft und authentischem und selbstbestimmten Ausdrucks
  • Entwicklung neuer Perspektiven und Fähigkeiten
  • Auseinandersetzung mit Tugendkräften und Idealen
  • Förderung eines tieferen Selbstbewußtseins, Eigenständigkeit und Selbstverantwortung
  • Körper und Psyche stehen in ständiger, reziproker Interaktion miteinander. Bewegung kann daher zur Diagnostik und zur Intervention von psychischen Informationen und Strukturen dienen.
  • Ressourecenaktivierung mit Hilfe von Bewegung: Erweiterung des Bewegungsrepertoires im Sinne der nachreifenden Ich-Entwicklung

Neueste Hirnorschungsergebnisse legen nahe, dass eine gute Psychotherapie bestimmte Hirnareale schützend beeinflussen kann. Auch im Gehirn sind mittlerweile sog. Stammzellen nachgewiesen worde, die das Nachwachsen von Nervenzellen ermöglichen, u.z. im Hippocamus. Diese Gehirnregion ist u.a. für das Gedächtnis und die räumliche Orientierung zuständig und wird durch chronischen Stress im Folge des sog. Hypercortisolismus geschädigt. Psychotherapie fördert Kontrolle und vermindert damit Stressfolgen. Dadurch kann der Hippocampus wieder regenerieren.

 
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