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Reichenberger Straße 38 • D-53604 Bad Honnef • Tel./Fax 02224 98 67 30 • k.loewenstein@yoga-psychotherapie.de


"Ich habe viel in der Krankheit gelernt, das ich nirgends in meinem Leben hätte lernen können." (Goethe)


Angebot und Kosten der Psychotherapie bei mir

Psychotherapie biete ich auf der Basis des Heilpraktikergesetzes an, u.z. für Erwachsene - auch für Paare als Paartherapie - und Jugendliche sowie für Kinder unter Einbeziehung der Eltern.

Die Erlaubnis als Heilpraktikerin für Psychotherapie eine Naturheilpraxis zu führen wurde durch das Gesundheitsamt Siegburg im Jahr 1998 erteilt (Heilkunde gemäß § 1 Abs. 1 des Heilpraktikergesetzes). Die genaue Berufsbezeichnung lautet "Heilpraktikerin - eingeschränkt auf den Bereich der Psychotherapie." Die Regelungen der Berufsordnung für Heilpraktiker können u.a. in der Homepage des "Verband Freier Heilpraktiker e. V." eingesehen werden.

Die Öffnungszeiten der Praxis richten sich nach dem Bedarf und sind wochentags grundsätzlich zwischen 9.00 und 18.00 Uhr möglich, samstags in Einzelfällen. Bitte vereinbaren Sie vorher einen Termin per Telefon oder E-Mail. Während der Behandlungszeiten und außerhalb der Öffnungszeiten läuft der Anrufbeantworter. Ich rufe auf jeden Fall zurück.

In der Regel bekommen Sie bei mir Termine ohne lange Wartezeiten und ohne lange Genehmigungsverfahren. Gerne können Sie einen kostenermäßigten ersten einstündigen Beratungstermin (50 Euro) vereinbaren. Danach werden individuelle flexible Vereinbarungen getroffen. Ich biete in besonderen Fällen (z.B. für alte Menschen) auch Hausbesuche an.

Die Kosten für Therapie-, Coaching-, Beratungs- oder Supervisionsstunden betragen für Einzelpersonen bei 60 Minuten Dauer 80,- Euro. Private Kassen bzw. Zusatzversicherungen, die auch für Leistungen bei Heilpraktikern abgeschlossen wurden, übernehmen einen Großteil der Behandlungskosten bei mir.  

Bitte erkundigen Sie sich in jedem Fall vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Krankenversicherung, ob die Möglichkeit der Kostenerstattung besteht. Bei den gesetzlichen Krankenkassen gehört die Durchführung der heilpraktischen Tätigkeit nicht zum Leistungsumfang (s.u.Kommentar).

Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass Sie die anfallenden Therapiekosten selber übernehmen, falls keine Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse erfolgt.

Die Kosten für eine psychotherapeutische Behandlung können beim Finanzamt als "besondere Belastungen - Gesundheitsausgaben" geltend gemacht werden. Fortbildungen z.B. im Kommunikationsbereich, Coaching oder Supervision können vom Klienten als "Werbungskosten" abgesetzt werden, wenn ein Zusammenhang mit dem Beruf besteht und die Aufwendungen der Förderung des Berufs dienlich sind.

In bestimmten Fällen von Traumatisierung ist eine Antragsstellung zur Therapiefinanzierung über folgenden Sonderfonds möglich. Hierbei unterstütze ich Sie gerne: http://www.fonds-missbrauch.de

Bei einigen kleineren gesetzlichen Krankenkassen wird die Möglichkeit einer sogenannten Übergangstherapie in einzelnen Regionen Deutschlands angeboten. Ich bin für diese Übergangstherapien zertifiziert. Die Übergangstherapie ist eine Soforthilfe in Form einer Kurzzeitpsychotherapie. Details erfahren Sie unter: http://www.uebergangstherapie.de/

Die aktuelle Versorgungssituation

"Psychische Erkrankungen nehmen in alarmierendem Umfang zu. Die Wartezeit auf ein Erstgespräch bei einem kassenzugelassenen Psychotherapeuten dauert in Deutschland im Durchschnitt 12,5 Wochen; in einigen Regionen noch wesentlich länger. Die tatsächliche Behandlung beginnt dann weitere 3 bis 9 Monaten später. Dies führt häufig zu Verschlimmerung, Chronifizierung oder Rezidiven (Wiedererkrankungen). Psychisch erkrankte Patienten sind häufig überfordert und frustriert bei der Suche nach einem passenden Therapieplatz. Mancher Patient nimmt schließlich erst gar keine Behandlung in Anspruch und entwickelt Folgeerkrankungen.

Das alles trägt dazu bei, dass immer mehr Menschen und ihre Familien an psychischen Erkrankungen leiden und damit allein bleiben und dass dem Gesundheitssystem und der Wirtschaft jedes Jahr Kosten in Milliardenhöhe entstehen, Tendenz stetig steigend.

Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, haben wir das Projekt Übergangstherapie ins Leben gerufen. Schnelle psychologische Erstversorgung mit dem Ziel, Betroffenen möglichst sofort zu helfen, (Langzeit-) Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und Krankheitskosten zu senken, soll nicht die Ausnahme bleiben, sondern jedem zugänglich werden.

Unsere bisherigen, sehr positiven Erfahrungen bestätigen unser Handeln und die Notwendigkeit einer bundesweiten, schnellen therapeutischen Unterstützung. Mittlerweile machen sich erste Arbeitgeber und Versicherer mit uns auf diesen neuen Weg.Eine garantierte bundesweite Versorgung mit Übergangstehrapei ist im Moment leider noch nicht möglich. " (Textquelle: www.uebergangstherapie.de) 

"Mit Übergangstherapie.de startet am 01.03.2015 ein innovatives Projekt des Unternehmens Olesen Kommunikation mit Arbeitgebern und gesetzlichen Krankenversicherern zur sofortigen Kurzzeittherapie bei psychischer Erkrankung. .. Übergangstherapie ist eine Kassen- und/oder Arbeitgeber-finanzierte, zeitlich begrenzte Psychotherapie (bis 12 Stunden) mit dem Ziel, akut psychisch Erkrankte sofort zu unterstützen und die Wartezeit auf einen kassenzugelassenen Therapieplatz zu überbrücken, um Verschlimmerungen, Folgeerkrankungen und Therapieresignation vorzubeugen. Neu ist, dass dem Gesundheitssystem mit der Übergangstherapie auch die freien Psychotherapieplätze nicht kassenzugelassener, qualifizierter Therapeuten zugänglich werden, die eine Heilerlaubnis und eine qualifizierte therapeutische Ausbildung nachweisen. Der Nachweis erfolgt dabei einmalig im Netzwerk übergangstherapie.de. Als Klient ersparen Sie sich nicht nur die zeitaufwendigen Einzelverhandlungen mit Krankenversicherern, sondern im Rahmen der vorvereinbarten Sitzungen auch das bisher übliche Berichtswesen. Mit dem Start des Projektes Übergangstherapie am 1. März 2015 wollen die Krankenversicherer und Arbeitgeber möglichst auf eine gute Zahl qualifizierter Therapeuten zurückgreifen, um ihren Versicherten / Mitarbeitern bundesweit Therapieplätze für eine sofortige, unkomplizierte Übergangs-Psychotherapie anbieten zu können. Ihnen ermöglicht die Übergangstherapie einen vereinbarten Umfang psychotherapeutischer Behandlungen mit einem deutlich geringeren bürokratischen / finanziellen Aufwand als bisher und der Möglichkeit" (Textquelle: www.vfp.de)

Fehlende Kostenerstattung durch gesetzliche Krankenkassen - Kommentar aus der Mitgliederzeitschrift des VFP 2/2018

Das Bundessozialgericht hat in einem Urteil vom Dezember 2016 eindeutig festgelegt, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Honorarrechungen von Nichtleistungserbringern, zu denen Heilpraktiker gehören,  nicht mehr erstatten dürfen.

"Damit sind die bisherigen Ausnahmeregelungen für die Heilpraktiker für Psychotherapie endgültig vom Tisch.  Politik, Gerichte und Krankenkassen sind sich einige, dass die neuen "Psychotherapie-Richtlinien" vom April 2017 alles bestens regeln und es keine Ausnaamen mehr wegen "Systemversagens" und unzumutbarer Wartezeiten zu geben braucht. Die approbierten psychotlogischen Psychotherapeuten merken jetzt so langsam selbst, was für einen Mogelpackung die neuen Richtlinien sind. Aus Sicht der betroffenen Patienten, die nach wie vor monatelang auf eine Behandlung warten mssen, ist das sehr bedauerlich..." Dr. Werner Weishaupt, Präsident des VFP e.V.

 

 

 

 

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